Warum Yoga mit Kindern und Jugendlichen?

Die Kinder (so jung sie sind) müssen sich heutzutage schon früh in der Gesellschaft bewähren, Leistungsdruck wird bereits früh aufgebaut und Reizüberflutung ist allgegenwärtig. Stillsitzen ist für manche Kinder schwierig, sie sind z. T. unruhig und/oder leiden unter unerklärlichen Kopf- und Bauchschmerzen, haben Asthma o. ä. Dinge, die ein so kleiner Mensch ja meist nicht „von ungefähr“ hat. Haltungsschäden sind bei den Kindern schon vermehrt festzustellen.

Doch die Kinder haben so großartige Fähigkeiten, sich selbst zu regulieren – im Gegensatz zu uns Erwachsenen. Sie haben einen natürlichen Bewegungsdrang und wissen (meistens), was ihnen gut tut. Hier setzt Kinderyoga an. Yoga unterstützt die Kinder in ihrer Kraft sich zu regenerieren und schafft einen positiven Ausgleich zur heutigen schnelllebigen Zeit und den Anforderungen, die an die Kinder bereits gestellt werden.

Kinderyoga erschafft Inseln

Die Yogaübungen für Kinder unterscheiden sich von denen für Erwachsene durch den spielerischen Umgang damit und das spielerische Umsetzen der Asanas, bei denen die Kinder durch die sehr einprägsamen Namen (z. B. Käfer, Schmetterling, Adler, Held, Tänzer, Frosch…) auch direkt eine bildliche Vorstellung bekommen.

Da die Stunden immer ein ähnliches Schema haben, in denen Ruhe und Bewegung/Aktivität jedes Mal wiederzufinden sind, wird den Kindern Sicherheit auf ihrer Insel geboten. Begleitet mit entspannender Musik werden wir gemeinsam eine Stunde der besonderen, „anderen“ Art der Körperwahrnehmung erschaffen, die mit einem Entspannungsteil abgeschlossen wird.

Was kann ein Kind beim Kinderyoga lernen?

  • „anders sein“ ist erlaubt und ziemlich klasse 🙂
  • jedes Kind ist genau richtig so, wie es ist
  • Yoga holt da ab, wo man gerade ist, es gibt keine Vergleiche untereinander
  • eine andere Art der eigenen Wahrnehmung kennenlernen
  • Konzentration (auf das eigene Ich) üben
  • bewusstes Entspannen erlernen und erfahren
  • die eigene Atmung bewusst wahrnehmen
  • Ausgleich zum Alltag mit „Inseln (der Ruhe)“ schaffen
  • sich täglich selbst etwas schenken, nämlich Entspannung und Achtsamkeit
  • Yoga ist tatsächlich alltagstauglich

Ich freue mich auf Euch!
Ich respektiere Dich – Du respektierst mich – wir respektieren uns!

Namasté

Eure Nadya